Tablets

Wie lässt sich ein Tablet in wenigen Worten beschreiben? Ganz einfach, es ist ein Smartphone im XXL-Format. In der Regel ist nicht nur der Aufbau identisch, auch beim Betriebssystem oder bei der Bedienung sind keine wesentlichen Unterschiede zu finden. Die Auswahl ist gleich wie bei den Handys und unterteilt sich in mehreren Leistungskategorien. Günstige Modelle decken meist nur einfache Aufgaben wie Surfen oder das Betrachten der aufgespielten Bilder ab, aufwendige 3D-Spiele oder Videobearbeitungen sind nur mit besser ausgestatteten Tablets realisierbar.

Das Gehäuse eines auf Deutsch übersetzten Notizblocks besteht entweder aus Kunststoff oder aus Metall, ein erstes Indiz ist natürlich immer der Preis. Das Hauptmerkmal ist bei allen Modellen der Touchscreen auf der Vorderseite. Typische Größen dafür sind 7, 9,7 und 10,1 Zoll. Die Auflösung variiert recht stark und hat sich wie erwartet mit jedem Jahr erhöht. Als Beispiel sind folgende Werte zu nennen: 1.024 x 768 Pixel, 1.280 x 720 Pixel, 1.920 x 1.080 Pixel und 2.560 x 1.600 Pixel. Abhängig von Größe und Anzahl der Pixel ergibt sich dann ein „pixelfreies“ Ergebnis fürs Auge.

Auf die Leistung kommt es an

Je besser die Hardware, umso vielfältiger kann das Gerät verwendet werden. Im Wesentlichen sind dafür der Prozessor, die Grafikeinheit und der Arbeitsspeicher verantwortlich. Anfangs waren CPUs mit einem oder zwei Kernen Standard, heute sind es vier und mehr Kerne. Selbst bei preiswerten Tablets sieht man diese Chips. Vom RAM her sind 2 GB normal, es gibt aber auch schon Modelle mit mehr Kapazität. So ähnlich geht es auch beim Datenspeicher zu, manchmal kann dieser (beispielsweise 32 GB) per Speicherkarte erweitert werden und manchmal nicht.

Den finalen Abschluss bildet das installierte Betriebssystem. Im Grunde genommen kämpfen auch hier die drei großen Namen Android, iOS und Windows um die Gunst der Nutzer. Die Systeme sind auf unterschiedliche Bedienkonzepts ausgelegt und haben Einfluss auf die Performance. Vor allem iOS und Windows haben einen guten Ruf, Android hat sich mit den letzten Versionen merklich verbessert. Hier darf man allerdings nicht vergessen, dass viele Hersteller ihre (nicht immer auf die Leistung positiv auswirkende) eigene Oberfläche verwenden. Das „nackte“ Android kann sehr wohl mithalten.

SIM-Karte einlegen?

Im Vergleich zum Smartphone gibt es einen bedeutenden Unterschied. Nicht jedes Tablet hat einen Slot für eine SIM-Karte zu bieten, sodass unter Umständen nur per WLAN eine Internetverbindung aufgebaut werden kann. Große Hersteller, wie Samsung oder Apple, haben oftmals beide Varianten eines Modells im Sortiment. Der Käufer hat also die freie Wahl, ob er das mobile Internet nutzen möchte oder nicht. Theoretisch ist damit auch Telefonieren möglich, doch dafür muss eine entsprechende App vorinstalliert sein (ist nicht immer der Fall). Ohne SIM-Karte lassen sich übrigens Dienste wie WhatsApp nicht nutzen, sie erfordern eine Karte mit einer Rufnummer.

Den größten Mehrwert haben die Geräte bei Spielen, bei Präsentationen und bei anstehenden Schreibarbeiten. Mit einer passenden Tastatur lassen sich nämlich ohne Probleme kürzere Artikel verfassen. Als mobiler Begleiter fallen sie fast gar nicht auf und ersetzen in vielen Situationen den Laptop. Ist dann auch noch Windows drauf, dann steht einem produktiven Einsatz nichts mehr im Wege.