Alle paar Minuten greifen wir sie an und holen uns die neuesten Informationen. Die Rede ist von Smartphones, die heute in einer hohen Zahl vertreten sind. Egal ob jung oder „alt“, die Geräte haben die Welt erobert und werden von Jahr zu Jahr leistungsfähiger. Viele werden aber auch noch die früheren Handys in Erinnerung haben, die ohne Touchscreen, ohne hochauflösendes Display und ohne Apps ausgekommen sind. Die Steuerung erfolgte damals noch über richtige Tasten, Smartphones haben meist nur noch drei Stück davon (zum Entsperren und zur Regelung der Lautstärke). Der Rest funktioniert mittels berührungsempfindlichen Bildschirm. Der Startschuss der Ära erfolgte von Apple, der Hersteller hat mit dem iPhone das erste „richtige“ Smartphone vorgestellt.

Das zeichnet ein Smartphone aus

Spricht man von einem Smartphone, dann handelt es sich um ein Gerät mit PC-Komponenten, das per Touchscreen bedient wird. Das verbaute Display auf der Vorderseite reagiert also auf den Finger und ist meist das Highlight. Der Aufbau eines Smartphones ist dem eines Computers sehr ähnlich. Unter der Abdeckung befindet sich nämlich ebenfalls ein Motherboard, welches die verschiedenen Komponenten zusammenhält. Dazu gehören zum Beispiel der Prozessor, der Arbeitsspeicher und die Grafikeinheit. Auch das Betriebssystem (Android, iOS…) ist dort installiert.

Neben der technischen Ausstattung spielt der Touchscreen auf der Vorderseite eine Hauptrolle. Er blendet alle Inhalte ein und wird am Tag unzählige Male aktiviert und deaktiviert. Die Größe des Displays ist von Smartphone zu Smartphone verschieden, im Durchschnitt sind es aber 5 Zoll. Unterschiede gibt es auch bei der Bildschirmtechnologie, Apple verwendet LCD und Samsung Super-AMOLED. Für die Schärfe ist in erster Linie die Auflösung zuständig, die Flaggschiffe setzen auf beeindruckende 2.560 x 1.440 Pixel (in der Fachsprache nennt man es QHD).

Das Gehäuse

Das Mobiltelefon 2.0 ist hochwertiger denn je zuvor. Während zu Beginn auf Polycarbonat (Plastik) gesetzt wurde, kommt heute überwiegend Glas/Aluminium zum Einsatz. Das iPhone 7 und das Galaxy S7 sind die perfekten Vorzeigemodelle, wie ein herausragendes Smartphone im Jahre 2016 ausschauen muss. Das Unibody-Design bringt allerdings den Nachteil mit, dass der Akku fest verbaut ist. Sollte die Batterie einen Defekt aufweisen oder schwächer werden, dann ist ein Wechsel in Eigenregie schwierig bis unmöglich.

Die Möglichkeiten eines Smartphones

Würde man alle Funktionen im Detail aufzählen, dann käme wahrscheinlich ein ganzes Buch heraus. Aus diesem Grund beschränken wir uns hier auf einen kurzen Einblick. Den Anfang macht der Internetzugang, der viele weitere Türen öffnet. Während die dritte Mobilfunkgeneration (3G) schon lange Standard ist, beherrschen Neuvorstellungen auch immer öfters die vierte Generation (4G). Sie wird auch als LTE bezeichnet und sorgt für eine wesentlich höhere Downloadrate. Erfreulicherweise statten die Hersteller auch günstige Geräte damit aus, der Vorteil bleibt also nicht exklusiv bei den Flaggschiffen.

Als Nächstes kommen die Apps dran. Die kleinen Programme stehen im Store zur Verfügung und tragen zur Personalisierung des Geräts bei. Facebook und WhatsApp sind nur zwei Beispiele von vielen. Zu guter Letzt ist die Kamera ein Hauptthema. Sie kann es heute locker mit einer Digitalkamera aufnehmen und ermöglicht ordentliche Bilder. Alles in einem ist das Smartphone ein PC im Kleinformat.