2016 war es mal wieder so weit, Samsung präsentierte seine Flaggschiffe der S-Reihe für dieses Jahr. Herausgekommen sind das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge. Die Nachfolger des S6 und S6 Edge weisen ein optimiertes Design auf und holen schmerzlich vermisste Features zurück. Am Aussehen wurde nicht so viel verändert, es sind nach wie vor die beiden Komponenten Aluminium und Glas im Einsatz. Seit dem Vorgänger ist der koreanische Konzern auf den Zug der hochwertigen Materialien aufgestiegen, aus diesem Grund gibt es keine Nachteile mehr im Vergleich mit einem iPhone oder HTC. Das Gorilla Glass 4 wurde vorne und hinten angebracht, der Rahmen aus Aluminium hält die beiden Elemente zusammen.

Besonders die Edge-Variante zieht Blicke auf sich, ist hier doch das Display auf beiden Seiten gebogen. Von vorne betrachtet sind nur die Ränder oben und unten sichtbar, alles andere füllt der Touchscreen aus. Der bekannte und durchaus beliebte mechanische Homebutton ist auch wieder da. Links und rechts davon befinden sich die Sensortasten für den Taskmanager und für „Zurück“.

Die derzeit wohl besten Bildschirme

Wenn Samsung eines kann, dann ist es Displays bauen. Das beweist das Galaxy S7 (Edge) wieder mit voller Pravour, denn die 5,1 und 5,5 Zoll lösen mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf und arbeiten mit der Super-AMOLED-Technologie. Das bedeutet kräftige Farben und ein faszinierender Schwarzwert. In Europa arbeiten beide mit einem Exynos 8890, das ist eine Octa-Core-CPU, die mit jeweils 2,3 und 1,6 GHz taktet. Dazu gesellen sich die Grafikeinheit Mali-T880 MP12 und ein RAM mit 4 GB (LPDDR4). Anders als der Vorgänger kann der interne Speicher (32 GB) per microSD-Karte erweitert werden und das Gehäuse wurde mit einer IP68-Zertifizierung versehen. Einen versehentlichen Duschgang überstehen die Smartphones also problemlos.

Die Hauptkamera auf der Rückseite hört sich zunächst eher „schwach“ an, 12 Megapixel sind nämlich kein Rekord. Doch zum Glück kommt es nicht nur darauf an, entscheidend ist auch die Blende. Und in diesem Fall macht Samsung alles richtig, die lichtstarke Linse sorgt sowohl bei guten als auch bei schlechten Lichtverhältnissen für grandiose Bilder. Die Kamera gehört aktuell zu den besten auf dem Markt. Die Frontkamera knipst übrigens mit 5 Megapixeln und besitzt eine f/1.7-Blende.

Android 6 Marshmallow

Da das Galaxy S7 und S7 Edge die Flaggschiffe im Jahre 2016 sind, werkelt unter der Haube Android 6. Auf die hauseigene Oberfläche TouchWiz hat man ebenfalls nicht verzichtet, sie könnte allerdings bald durch die Grace UI ersetzt werden. Die neue Version war erstmals auf dem Note 7 zu sehen und wird sehr wahrscheinlich den Weg auf die 7er-Reihe finden. Im gleichen Zuge wird auch das Update auf Android 7 erwartet. Auch wenn es eigentlich nicht extra erwähnt werden muss, technische Spezifikationen wie LTE, WLAN oder kabelloses Laden haben sich vor dem Einbau auch nicht drücken können.

Galaxy S7 oder S7 Edge?

Wer einen Hingucker haben möchte, der muss zum Edge greifen. Das randlose Display ist bislang einzigartig und sieht wie eine Zukunftsvision aus. Von der Hardware her sind beide identisch, lediglich kleine Details (wie die Größe des Akkus oder die Abmessungen) geben andere Werte her.