iPad

Der Begriff „iPad“ bezeichnet die von Apple eingeführte Tablet-Reihe, die bis heute in mehreren Generationen erschienen ist. Der Aufbau aller Modelle ist grundsätzlich gleich, sodass der riesige Bildschirm auf der Vorderseite von einem hochwertigen Aluminiumgehäuse umschlossen wird. Natürlich handelt es sich um einen Touchscreen, der mit dem Finger bedient werden möchte. Seit dem ersten iPad hat sich vor allem unter der Haube etwas getan, Prozessor und Auflösung sind demnach besser geworden und stellen eine höhere Leistung zur Verfügung. Diese wird nicht nur für die große Auswahl an Apps, sondern auch fürs Betriebssystem benötigt. Es kommt aus der eigenen Produktion, nennt sich iOS und wird auch auf vielen anderen Apple-Geräten eingesetzt. Die Weiterentwicklung der Software steht keinen Tag still, vor allem die neueren iPads dürfen sich auf Updates freuen.

So groß ist die Auswahl

Hat man ein iPad von Apple in der Hand, dann muss es zuerst über den am oberen Gehäuserand angebrachten An/Ausschalter gestartet werden. Am rechten Rand wurden die Lautstärkewippen untergebracht, die die Soundausgabe erhöhen oder vermindern. Den vom iPhone bekannten Sperrschalter gibt es zwar auch noch, allerdings nicht in jeder Generation. Bis zum iPad Air ist dieser noch integriert worden, danach verzichtete der erfolgreiche Konzern darauf. Mit ihm konnte beziehungsweise kann man den Ton sofort stumm schalten. Überall gleich hingegen ist die Hometaste, sie findet am unteren Gehäuserand ihren Platz und bringt einem jederzeit zurück auf den Startbildschirm. Ein Doppelklick öffnet auch den „App Switcher“ (eine Übersicht aller aktuell geöffneten Programme).

Bevor es überhaupt so weit kommen kann, muss erst mal eine Entscheidung für eines der iPads getroffen werden. Angefangen hat alles im Januar 2010, denn am 27ten des besagten Monats präsentierte Steve Jobs das allererste Tablet aus dem Hause Apple. Es war 9,7 Zoll groß, verfügte über 256 MB Arbeitsspeicher und wurde vom A4-Prozessor befeuert. Jedes Jahr erhielt es dann ein Upgrade, welches mit der Zeit auch anders benannt wurde. Es gab also nicht mehr nur das iPad, sondern es standen auch Varianten wie das iPad Air, das iPad Pro und das iPad mini zur Verfügung.

Jede Geräteklasse hatte seine besonderen Stärken, das „mini“ zum Beispiel ist besonders klein und handlich. Für mehr Leistung ist die Pro-Version da, sie erblickte am 9. September 2015 das Licht der Welt. Mit 12,9 Zoll und einer Auflösung von 2.732 × 2.048 Pixeln war es das bislang beste Display. Auch die leistungsstarke CPU (Apple Twister) und der 4 GB große Arbeitsspeicher sind nicht zu verachten. Im März 2016 folgte dann eine kleinere Ausgabe des iPad Pro, sie brachte 9,7 Zoll aufs Blatt Papier. 2017 werden neue iPads erwartet, die größten Änderungen werden dann vermutlich wieder bei den Komponenten stattfinden.

Das Zubehör

Eigentlich ist ein iPad ja „nur“ ein großes iPhone, deshalb ist das Zubehör ein wichtiges Verkaufsargument. Smart Cover und Smart Case sind zwei Beispiele, die das Tablet vor Kratzern und Abnutzungserscheinungen schützen. Sie bestehen aus Leder oder Polyurethan und werden magnetisch verschlossen. Außerdem gibt es mehrere Adapter, die den Anschluss einer Digitalkamera oder das Auslesen von SD-Karten ermöglichen. Der Apple Pencil ist das neueste Zubehör, der Eingabestift wurde im September 2015 gemeinsam mit dem iPad Pro vorgestellt.